Um unser Ausrückesystem mit einem ELW als erstes ausrückendes Fahrzeug umsetzen zu können, muss sichergestellt sein, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit ausreichend Kameradinnen und Kameraden zur Verfügung stehen, die als Fahrzeugführer das LF 10/TH und das LF 8 zur Einsatzstelle führen und dort mindestens den ersten Angriff einleiten können.

Dies versuchen wir über eine interne Gruppenführerausbildung sicherzustellen. Diese Ausbildung fand am 11.05. (theoretischer Teil) und am 14.05. (praktischer Teil) statt.

In Anlehnung an die Ausbildungspraxis an der Landesfeuerwehrschule in Harrislee und nach Rücksprache mit dem Leiter des Lehrganges "Vorbereitung Gruppenführer" des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg, sind wir diese Ausbildung mit sechs ausgebildeten Truppführern angegangen.

Nicht nur, dass der theoretische Teil hervorragend ausgearbeitet war und genau so gut umgesetzt wurde, auch die Vielzahl von praktischen Übungen waren sehr anschaulich und hatten bei den teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden mehr als nur den erwünschten Erfolg. 

Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an unseren Gruppenführer Sören Beste, der hier in aller erster Linie für die Vorbereitungen verantwortlich war.

Wir werden diese Ausbildung bei den ausgebildeten Kameraden mit Wiederholungen vertiefen und hoffen natürlich, noch bei vielen weiteren Truppführerinnen und Truppführern mit dieser Ausbildung auch die Lust an einer Führungsverantwortung in der Wehr zu wecken.

Dankeschön auch an die Kameraden Manfred Glaw und Rolf Hachmann, die uns in der Mittagspause mit leckeren Grillwürstchen versorgt haben.

 

 

 

 

 

In den Gruppendiensten April und Mai konnten wir einen Termin bei der FTZ Tornesch-Ahrenlohe für die Sonderausbildung "Schaum" wahrnehmen. Die Ausbildung wurde durch den Ausbilder Marcel Höfert der FFW Elmshorn durchgeführt. 

Mit seinem umfangreichen Wissen in Theorie und Praxis konnte er uns in gut 1 1/2 Stunden unter anderem zu den Themen Schaumarten, Techniken im Brandfall und techn. Voraussetzungen einen sehr guten Einblick vermitteln. 

 

Im theoretischen Teil ging es vermehrt um die Schaumarten "Leicht", "Mittel", "Schwer" und das "Netzmittel" sowie um die technischen Geräte wie Zumischer und Strahlrohr aber auch um die verschiedenen Wirkungen von Schaum in seiner Anwendung, sowie das richtige Lesen und Verstehen von Angaben auf z.B. dem Schaumkanister.

Durch die neuen biologisch abbaubaren Schaummittel, konnte auch die Zurückhaltung vor der Nutzung von Schaum genommen werden. In vielen Köpfen steckte noch das Wissen "Schaum ist Gefährlich und umweltschädlich". Das ist bei den neusten Mitteln nicht mehr so - vielmehr ist Schaum vor allem in der Nutzung als Netzmittel eine sehr gute Möglichkeit zur Brandbekämpfung und sollte immer in Betracht gezogen werden. 

 

Im praktischen Teil ging es heiß her... Dank einer Modellanlage wurde die Brandbekämpfung mit Mittel- und Schwerschaum geübt und anhand verschiedener Szenarien die Vor- und Nachteile erörtert. 

 

 

Empfohlen wird eine Wiederholung der Ausbildung alle 3-5 Jahre, da sich auch im Bereich Schaummittel und Technik vieles verändert. Die Ausbildung wird auf jeden Fall bei uns berücksichtigt werden, wenn es die nächsten Jahre in die Planung geht. Zusätzlich wäre es dann sogar möglich an der FTZ an einem brennenden Auto zu üben, was natürlich den Lerneffekt noch einmal klar erhöhen würde. 

Die Ausbildung ist aber auch für die Jugendfeuerwehr geeignet und bietet somit auch für die jungen Kameraden die Möglichkeit sich mit der Materie vertraut zu machen. 

 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Marcel für die Ausbildung und bis zum nächsten Mal. ;)

 

 

 

 

 

Auch unsere diesjährige Jahreshauptversammlung musste aufgrund der Corona-Lage wieder vom traditionellen 1. Samstag im neuen Jahr auf einen späteren Termin verschoben werden.

Allerdings mussten wir in diesem Jahr nicht bis zum Juni warten, sondern wir konnten uns bereits am 26. März versammeln.

Und nicht nur terminlich näherten wir uns wieder den Traditionen an, sondern auch auf andere Weise...

So konnten wir in diesem Jahr endlich wieder die Kameraden unserer Ehrenabteilung einladen und auch die Gemeindevertreter*innen waren wieder zu Gast im Kreise ihrer Wehr. Auch konnten wir endlich wieder unser traditionelles Eisbein genießen. Dies wäre wohl auch im Vorjahr möglich gewesen, aber Eisbein im Juni...?

Auch konnten wir die Jugendgruppenleiterin und den Jugendgruppenführer unserer JF und die Sachbearbeiterin in Sachen Feuerwehr der Amtsverwaltung in unseren Reihen begrüßen.

Noch vor Einstieg in die Tagesordnung hielt die Versammlung eine Schweigeminute für unser Ehrenmitglied, Löschmeister Klaus-Dieter Angrick, der nach 24 Jahren Mitgliedschaft in der Wehr im Jahre 2021 verstorben ist, ab. Dieter war u. a.       8 Jahre als Schriftführer und Kassenwart tätig und hat in dieser Zeit die Vorstandsarbeit der Wehr mit geprägt.

Nach dem gemeinsamen Essen bedankte sich der Bürgermeister Klaus Balzat für die Einladung und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Wehr und Gemeinde, sowie den kurzen Draht zwischen Bürgermeister und Wehrführung.

Nun galt es, den Jahresbericht 2021 zu verlesen. Die Wehr kann hier auf ein sehr ruhiges Feuerwehrjahr zurückblicken, welches sich mit 4 Einsätzen und 20 Diensten dem runtergefahrenen Corona-Tempo des gesamten Landes offensichtlich angepasst hat.

Allerdings wurden die "Corona-Pausen" optimal genutzt, sodass wir sehr viele Kameraden*innen auf Lehrgänge und Fortbildungen entsenden konnten, bzw. wehrintern Fortbildungen anbieten konnten. So haben 26 Kameraden*innen an einer Fortbildung in Sachen Türöffnung in unserer Wache teilnehmen können. Außerdem waren 7 Kameraden*innen zum Lehrgang Truppführer 1 auf Ebene des 20er Reviers unterwegs, 9 Kameraden*innen waren bei Lehrgängen auf Kreisebene fleißig und 2 Kameraden waren zu Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule in Harrislee.

Der Wehrführer bedankte sich bei den Kameraden*innen der Wehr für die geleistete Arbeit.

Die Kameraden Alec Rittner, Tim Janele und Timo Freudenhammer wurden nach fast zweijährigen Anwärterschaft und der Absolvierung der Lehrgänge Truppmann 1 und 2 einstimmig in die Wehr aufgenommen und anschließend vom Wehrführer verpflichtet.

Außerdem stellten sich mit Manuel Hoppe, Marcel Hausmann und Raphael Ricke drei weitere Anwärter der Versammlung vor.

Der Tagesordnungspunkt "Wahlen" war in diesem Jahr weitaus harmloser als noch im Vorjahr. Allerdings galt es, nicht wie in der Vergangenheit, für unseren ausgeschiedenen stellv. Gruppenführer Fabian Glaw einen Nachfolger/eine Nachfolgerin zu finden, sondern hier sollten bis zu drei stellv. Gruppenführer*innen zu wählen, um unsere Gruppenführer bestmöglich zu unterstützen und diesen Verantwortungsbereich grundsätzlich auf breitere Füße zu stellen.

Mit Michaela Laabs, Nina Clasen und Manuel Orhan wurden drei Kameraden*innen vorgeschlagen, die mit großen Mehrheit gewählt wurden und nun zusammen mit Asmus Marquardt das Quartett der stellv. GF´s komplettieren.

Die anschließenden Beförderungen und Ehrungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Feuerwehrmann: Alec Rittner, Tim Janele, Timo Freudenhammer

Hauptfeuerwehrfrau: Michaela Laabs

Hauptfeuerwehrmann: Leon Gollnow

Löschmeister: Caner Bozyigit, Martin Hachmann

Brandschutzehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst: Thomas Schinkel (in Abwesenheit)

Brandschutzehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven  Dienst: Peter Sahlmann und Frank Wieckhorst

Der Wehrführer, der stellv. Wehrführer und der Bürgermeister führten die Beförderungen und Ehrungen durch, gratulierten den beförderten Kameraden*innen und bedankten sich ganz besonders für 40 Jahre aktiven Dienst bei den Kameraden Peter Sahlmann und Frank Wieckhorst.

Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich der Wehrführer bei allen Anwesenden für einen sehr reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung, welche dann mit dem gemeinsamen singen des Schleswig-Holstein-Liedes beschlossen wurde.

 

 

Einer unserer Kameraden hatte mit Freunden die Idee, eine Spendensammlung für die Opfer des russischen Überfalls auf die

Ukraine zur organisieren und auch den Transport an die Grenze zwischen der Ukraine und Polen sicherzustellen.

Hierfür haben auch vielen Kameradinnen und Kameraden mit ihren Familien ihre Spenden in der Wache zusammengetragen.

Für die Organisation und die Spenden ein großes Dankeschön. 

In den Monaten Dezember 2021 und Februar 2022 hat unser Kamerad Sven Kruse, der die Berechtigung zur Ausbildung der unterschiedlichen Module im Bereich Motorsägenausbildung führt, Kameraden in den Modulen A und B ausgebildet.

Nicht nur Kameraden unserer Wehr, sondern auch Kameraden aus anderen Wehren, kamen auf diesem Wege in den Besitz eines "Sägescheines".

Vielen Dank an Sven für die Organisation, die Ausführung und die hervorragende Verpflegung aller Kameraden.